Verkehrschaos am Bahnhof Sechtem – FDP fordert Neustart statt Stillstand
Gedränge, unübersichtliche Abläufe und steigende Verkehrsbelastung: Die Situation am Bahnhof Sechtem sorgt seit Längerem für Kritik bei vielen Bürgerinnen und Bürgern. Für die FDP-Fraktion ist klar: Wegschauen ist keine Lösung.
Mit einem Antrag im Mobilitätsausschuss fordert die FDP eine umfassende und vor allem aktuelle Prüfung der Verkehrssituation. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob bisherige Annahmen und Gutachten - insbesondere aus dem Jahr 2014 - unter heutigen Bedingungen überhaupt noch tragfähig sind.
„Die Realität hat sich verändert: mehr Verkehr, mehr Buslinien, andere Anforderungen. Entscheidungen von gestern dürfen nicht einfach auf heute übertragen werden“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP in Bornheim Jörn Freynick.
Konkret soll geprüft werden, ob Busverkehre entzerrt und teilweise auf die Nordseite des Bahnhofs verlagert werden können. Ziel ist es, die angespannte Situation auf der Südseite zu entlasten und die Sicherheit sowie Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern.
Dabei setzt die FDP bewusst auf einen pragmatischen Ansatz: Erst prüfen, dann entscheiden, statt vorschnell teure Maßnahmen umzusetzen.
„Wir wollen keine Schnellschüsse, sondern Lösungen, die wirklich funktionieren. Dafür braucht es eine ehrliche Bestandsaufnahme.“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP Fraktion Bornheim Sascha Klein.
Für die FDP steht fest: Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur beginnt mit der Bereitschaft, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen.