Koch kritisiert Bornheims Steuerpolitik

Bornheim, 25. August 2025 – Der Bornheimer Bürgermeisterkandidat Christian Koch (FDP) übt scharfe Kritik an den geplanten Mehreinnahmen der Stadt Bornheim im Zuge der Grundsteuerreform 2025. Er bezeichnet die Vorgehensweise als einen „maßlosen Griff in die Taschen der Bürger“ und fordert eine grundlegende Kehrtwende in der städtischen Finanzpolitik.
Daten zur Grundsteuerreform des Landes NRW zeigen, dass Bornheim im Jahr 2025 mit rund 2,1 Millionen Euro die höchste Grundsteuer-Mehreinnahme aller Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis verzeichnet. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während die Grundsteuerreform landesweit eigentlich aufkommensneutral sein sollte, zahlt der Bornheimer Bürger im kommenden Jahr einen kräftigen Zuschlag an die Stadt“, so Koch. „Bornheim greift seinen Bürgern tiefer in die Tasche als jede andere Kommune im Kreis.“
Bei den Haushaltsberatungen hatten Koch und die FDP-Fraktion einer Erhöhung um 2% zugestimmt, um der Stadt Bornheim einen Inflationsausgleich zu ermöglichen. „Die aktuelle Erhöhung sind aber nicht 2%, sondern satte 16%. Das können wir nicht akzeptieren“, kritisiert Koch.
Koch betont, dass diese zusätzlichen Einnahmen nicht zur Lösung des Bornheimer Finanzproblems beitragen werden. „Trotz dieser massiven Mehrbelastung für unsere Bürger steigt das städtische Defizit weiter“, erklärt Koch. „Das zeigt, dass Bornheim kein Einnahmenproblem hat. Wir haben ein massives Ausgabenproblem, das durch eine jahrelange, maßlose Politik entstanden ist.“
Der Bürgermeisterkandidat macht deutlich, dass die Last dieser Fehlentscheidungen auf den Schultern der Bürgerinnen und Bürger liegt. „Es kann nicht sein, dass die Bornheimer die Zeche für eine verfehlte Finanzpolitik zahlen müssen. Anstatt die Bürger zu belasten, müssen wir endlich die Ausgaben auf den Prüfstand stellen und eine nachhaltige, bürgerfreundliche Finanzpolitik umsetzen.“
Koch fordert, die Pläne für 2025 zu überdenken und eine gerechte Lösung zu finden, die die Bürger entlastet, anstatt sie zu belasten. „Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass wir zuerst bei den Ausgaben sparen, bevor wir die Bürger zur Kasse bitten.“