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Wasser-Debatte: FDP will Schlussstrich

Die Bornheimer FDP-Fraktion fordert angesichts der seit Jahren laufenden Wasser-Debatte im Stadtrat endlich einen Schlussstrich. «Wenn jetzt verzweifelt weiter nach einem Kompromiss gesucht wird, bedeutet das für die Bürger unnötige Mehrkosten und für die Stadt weitere Rechtsunsicherheit – Klagen sind vorprogrammiert», so Fraktionschef Christian Koch. Die beste Lösung wäre nach Ansicht der Freien Demokraten, wenn CDU und Grüne den Mut hätten, die von ihnen losgetretene Diskussion einfach zu beenden.

Auch die Beantwortung einer Anfrage der FDP-Fraktion spricht nach Ansicht von Koch eine klare Sprache: «Der Kompromiss von Schwarz-Grün mit der SPD bedeutet de facto, dass das Wasser um gut ein Grad weicher wird und weiter im Härtebereich mittel liegt. Kosten wird dieses Manöver pro Jahr mindestens 135.000 Euro. Angesichts der kaum messbaren Veränderung des Wassers ist das pure Geldverschwendung.»

Noch schlimmer werde es mit dem von Schwarz-Grün vorgesehenen Mischungsverhältnis von 50:50. Für Mehrkosten von jährlich 222.000 Euro gibt es um zwei Grad weicheres Wasser, das weiter im Härtebereich Mittel liegt. Diese Veränderung werden die Bürger nicht im Wasserkocher, sondern im Geldbeutel merken», kritisiert Koch. Der Freidemokrat weiter: «Beide Kompromisse sind völlig verkorkst und dienen nur der Gesichtswahrung für Weichwasser-Fans. CDU und Grüne sollten einsehen, dass ihre Wahnbach-Träume nicht umsetzbar sind und die SPD sollte sich nicht zum Steigbügelhalter für eine Politik machen, die sie noch vor wenigen Monaten mit Bausch und Bogen abgelehnt hat.»

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