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Steuererhöhung in Bornheim: FDP will Bürger um 1,3 Millionen Euro entlasten

In seiner jüngsten Sitzung hat der Bornheimer Stadtrat ein weiteres Mal an der Steuerschraube gedreht. Sowohl die Gewerbesteuer als auch die von allen Einwohnern zu zahlende Grundsteuer steigen auf neue Rekordwerte. Die FDP-Fraktion lehnt diese Steuererhöhungen grundsätzlich ab, da sie bei der Stadt Bornheim noch nicht alle Sparpotenziale ausgeschöpft sieht. „Wir würden lieber den Gürtel der Stadt enger schnallen als den Bürgern und Betrieben weitere Steuererhöhungen aufzubürden. Bornheim muss als Standort attraktiv bleiben, zu hohe Steuern schaden der Stadt langfristig und machen sie unattraktiver“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Koch.

Keinen Erfolg hatte die FDP damit, die Steuerbelastung zumindest um 1,3 Millionen Euro zu senken. „Der Rhein-Sieg-Kreis senkt die Kreisumlage für Bornheim um 1,3 Millionen Euro. Diesen Betrag würden wir gerne komplett als Entlastung für die Bürger weiterreichen. Leider hat es für diese Initiative keine Mehrheit gegeben und selbst ein solches Mindestmaß an finanzieller Fairness für die Bürger und Betriebe ist nicht möglich. Die Steuerspirale dreht sich immer schneller und selbst für eine moderate Bremse gibt es in diesem Stadtrat offenbar keine Mehrheit“, so Koch.

Ein Kommentar

  1. Paul Breuer sagt:

    Das ist alles richtig, was die FDP da schreibt. Nur, wie soll es ein Bürger verstehen, wenn im Bürgerausschuss ein Widerspruch von Bornheimer Bürgern eben gegen diese Steuerhöhungen einstimmig zurück gewiesen wird. Da hat die FDP mitgestimmt. Wenn man richtigerweise A sagt, dann muss man aber auch B sagen. Oder war das nicht so ernst gemeint mit dem Widerstand gegen die Erhöhung der Geneindesreuern?

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