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Schulen in Merten: CDU, UWG und FDP stellen umfangreichen Plan für die Zukunft vor

In einem gemeinsamen Antrag präsentieren CDU-, UWG- und FDP-Fraktion im Bornheimer Stadtrat ihre Pläne für die Schulentwicklung in Merten. Die drei Fraktionen haben gemeinsame Überlegungen angestellt, um verschiedene Herausforderungen im drittgrößten Stadtteil Bornheims zu lösen.

Schwerpunkt der Pläne ist die notwendige Erweiterung der Heinrich-Böll-Sekundarschule. «Die Schule ist so beliebt und bietet ein so umfangreiches Lernprogramm, dass der Platz im aktuellen Gebäude nicht ausreicht. Wir plädieren daher für einen Neubau, der den aktuellsten pädagogischen Ansprüchen genügt und auch die Möglichkeit zu einer Erweiterung in Richtung einer Gesamtschule bietet», erläutert Petra Heller, Vize-Bürgermeisterin und Fraktionsvorsitzende der CDU. Ein Neubau in der Nähe der Stadtbahn-Linie 18 würde außerdem dem größeren Einzugsgebiet der Schule gerecht. «Es könnten mehr Schüler mit der Bahn anreisen und es müssten sich weniger Schulbusse durch den Ortskern schlängeln. Für Schüler und Anwohner wäre das ein großer Gewinn», so Heller weiter.

Hans-Gerd Feldenkirchen, UWG-Fraktionschef und Ortsvorsteher von Merten, erklärt, was mit dem bisherigen Gebäude der Sekundarschule im Ortskern geschehen soll: «Einerseits möchten wir gerne der im gleichen Schulkomplex untergebrachten Grundschule die Möglichkeit zur Erweiterung geben. Merten wächst weiter, der zusätzliche Platz für mehr Schüler und mehr Ganztagsbetreuung wäre sehr willkommen. Außerdem würden wir gerne einen neuen großen Kindergarten sowie nach Möglichkeit weitere pädagogische und soziale Einrichtungen dort ansiedeln, Interessenten dafür gibt es bereits.» Die Grundschule müsse nach Ansicht der drei Fraktionen unbedingt im Ortskern bleiben, so Feldenkirchen: «Kurze Beine, kurze Wege – dieses Motto können wir nur verwirklichen, wenn die Grundschule im Herzen von Merten bleibt.»

Zusammen mit dem Neubau der Sekundarschule in Bahn-Nähe soll nach Ansicht von CDU, UWG und FDP auch das geplante Baugebiet an der Händelstraße entstehen. «Über den Investor dieses Gebiets können wir nicht nur ein Grundstück für die Schule erhalten. Das Unternehmen hat ebenfalls zugesagt, den Ausbau der Händelstraße zu übernehmen, deren Gehweg in Richtung Bahn sehr schmal und gefährlich ist. Außerdem würde der Investor einen Kreisverkehr an der Bachstraße/Bonn-Brühler-Straße/Lannerstraße bauen, der am Ortseingang den Verkehr aus Richtung Walberberg bremst und aus dem Ort das Einbiegen auf die Landstraße erleichtert», so der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Koch. Beide Maßnahmen müsste auch ohne das Baugebiet über kurz oder lang die Stadt Bornheim übernehmen. Dieser finanzielle Vorteil sei das I-Tüpfelchen dieses Plans, so Koch abschließend: «Verkehrsgünstig gelegene Sekundarschule, Grundschule und neuer Kindergarten im Ort, ausgebaute Händelstraße und neuer Kreisel. Dieser Plan ist ausgewogen und ein echter Gewinn für unsere Stadt. Wir hoffen daher nun auf die Unterstützung der Stadtverwaltung und der anderen Fraktionen.»

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