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Ordnungspartnerschaft: Auch FDP will Kooperation zwischen Polizei und Stadt Bornheim

Den Vorschlag für eine Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Stadt Bornheim nimmt die Bornheimer FDP-Fraktion positiv auf. «Wir würden es begrüßen, wenn Ordnungsamt und Polizei in Bornheim enger zusammenarbeiten. Für die Sicherheit unserer Bürger und die Ordnung im Stadtgebiet wäre das ein wichtiger Schritt», so FDP-Fraktionschef Christian Koch.

Das Modell einer festen Partnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt ist nach Ansicht der FDP im Bereich des Polizeipräsidiums Bonn bereits erfolgreich erprobt. «Sowohl in kleinen Kommunen wie Meckenheim als auch in der Großstadt Bonn arbeiten die Behörden Hand in Hand. Wir würden uns auch für Bornheim wünschen, dass gemeinsame Streifen und regelmäßige Besprechungen die Sicherheitsarchitektur unserer Stadt verbessern», so Koch weiter. Die FDP werde daher den Antrag der CDU im Hauptausschuss der Stadt unterstützen und hofft auf eine Mehrheit für diesen Vorschlag.

Nach Ansicht der Freidemokraten passt eine enge Partnerschaft mit der Polizei ideal zu dem geforderten Konzept eines deutlich ausgeweiteten städtischen Ordnungsdienstes: «Wir wollen, dass sich auch die Stadt Bornheim daran beteiligt, dass ein sicheres und friedliches Zusammenleben bei uns möglich ist. Die Bürger erwarten von den Behörden zu Recht mehr Präsenz auf der Straße, entschlossenes Auftreten der Polizei gegenüber Straftätern und eine effektive Kontrolle der Stadt bei Ordnungswidrigkeiten.»

Ein Kommentar

  1. Hans-Peter Pint sagt:

    Eine Zusammenarbeit des Ordnungsdienst und der Polizei sowie eine Ausweitung des Ordnungsdienst in der Stadt Bornheim ist längst überfallig. In der Presse werden die Mehrkosten hierzu diskutiert, jedoch keine Lösung gefunden. Besonders in der Innenstadt könnte nach meiner Meinung nach alleine durch konsequentes Vorgehen gegen Ordnungswidrigkeiten soviel Geld erwirtschaftet werden, dass dies die Kosten hierzu decken würde. Die König- uns Sekundastraße wird als 20er Zone ausgewiesen und es existieren bereits ausreichend 30er Zonen jedoch halten sich in Bornheim kaum 10 % der Verkehrsteilnehmer daran. In den Morgen- und Nachtstunden sind es vermutlich weniger als 2%. Dann werden Bornheim`s Strassen zur Autorennstrecke. In der gesamten Stadt gibt es jedoch keinen einzigen Geschwindigkeitsmesser (Blitzer) der dies ahndet. Auch wirkungsvolle verkehrsberuhigende Schwellen sind zu wenig vorhanden. Die unsinnigen Seiteninseln in der Stadt verführen doch nur dazu diese möglichst schnell zu umfahren. Einige mutieren sogar zu Müllkippen. Weiterhin ist die Strassenmarkierung im Bereich von Kreuzungen insbesonders bei rechts vor links Verkehr und für Parkzonen vollkommen unzureichend. Auch hier könnte dann eindeutiger kontrolliert werden

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