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Letzte Ratssitzung: FDP macht Zentrum und EKZ zum Thema

Die FDP-Fraktion Bornheim muss in der letzten Sitzung des Rates die beiden kritischsten Themen der Kommunalpolitik im Vorgebirge erneut zur Sprache bringen: Auf Antrag der Liberalen soll sich der Rat sowohl mit den Streitthemen im Zentrum als auch mit dem geplanten Einkaufszentrum in Roisdorf befassen. «Diese Themen müssen gerade vor der Kommunalwahl nochmal auf den Tisch, damit den Bürgern deutlich wird, dass sie am 25. Mai eine echte Alternative zu einem Großeinkaufszentrum und der Einbahnstraße haben», meint FDP-Fraktionschef Christian Koch. Der Bürgermeister setze dem Rat bei diesen Themen die Pistole auf die Brust und wolle noch vor einem möglichen Machtverlust bei der Kommunalwahl Tatsachen schaffen.

In Roisdorf will die FDP weiterhin verhindern, dass die Grundstücke zum Bau des geplanten Einkaufszentrums an den Investor Sutorius verkauft werden. Koch dazu: «Der Bürgermeister und seine Unterstützer wollen hochwertige Grundstücke zum Schleuderpreis verscherbeln. Wir wollen diesen Deal auch im Sinne des vor Gericht stehenden Bürgerbegehrens verhindern.» Die FDP will außerdem die derzeit auf dem Gelände laufenden Bauarbeiten kritisch beleuchten: «Wir haben den Verdacht, dass hier Fakten zum EKZ geschaffen werden sollen, obwohl das derzeit gültige Baurecht dies nicht hergibt», so Koch weiter.

Im Bornheimer Zentrum will die FDP-Fraktion verhindern, dass weiter gegen die Interessen der Anlieger und Gewerbetreibenden gehandelt wird, erklärt Koch: «Die Sperrung des Peter-Fryns-Platzes konnten wir zum Glück schon verhindern. Jetzt fordern wir einen Runden Tisch, an dem die geplante Verkehrsführung mit Einbahnstraße nochmal auf den Prüfstand gehört.» Die Menschen, die an der Königstraße leben und seit Jahrzehnten ihre Geschäfte haben, verdienten eine Berücksichtigung ihrer Interessen, so Koch weiter: «Wenn der Bürgermeister, SPD, Grüne und UWG hier vor der Wahl in Rambo-Mentalität zehn Jahre alte Beschlüsse durchboxen wollen, ist das weder klug noch fair. Die Quittung für ein solches Verhalten stellen die Wähler am 25. Mai aus.»

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