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FDP will rechtliche Klarheit vor Wasser-Bürgerentscheid

Die Bornheimer FDP-Fraktion möchte vor dem geplanten Bürgerentscheid zum Trinkwasser erst Klarheit über die rechtliche Lage haben. Fraktionschef Christian Koch erklärt, dass sich die Freidemokraten in ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause zu diesem Thema beraten haben: «Ohne eine abschließende Stellungnahme der Bezirksregierung würden wir mit Bauchschmerzen in eine Abstimmung gehen. Es könnte der Fall eintreten, dass wir die Bürger abstimmen lassen, eine Mehrheit gegen das aktuelle Wasser stimmt und wir anschließend den Komplett-Wechsel zum WTV verboten bekommen. Ein solches Fiasko wollen wir unbedingt vermeiden.»
Die FDP wird sich in der September-Sitzung des Rates dafür aussprechen, dem Vorschlag des Bürgermeisters zu folgen und sich dem Bürgerbegehren zur Beibehaltung des jetzigen Wasser anschließen. «Wir haben in den letzten Jahren immer wieder dafür gestimmt, unser gutes und preiswertes Bornheimer Trinkwasser zu behalten und den teuren Wasser-Wechsel stets abgelehnt. Das Bürgerbegehren deckt sich zu 100% mit unserer Meinung», so Koch. Da die Ratsmehrheit jedoch für einen Wechsel sei, gehe er davon aus, dass es im November zum Bürgerentscheid komme: «Wir werden in diesem Fall natürlich einen engagierten Wahlkampf führen und für unsere Position werben.»

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