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FDP stellt Anfrage zum Freizeitlärm in Bornheim

Die Bornheimer FDP-Fraktion stellt zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses eine Anfrage zum Freizeitlärm im Stadtgebiet. Nach einem neuen Erlass aus dem Umweltministerium NRW ist es den Städten nun möglich, mehr Veranstaltungen mit einem höheren Lärmpegel als sonst üblich zu genehmigen. «Wir möchten gerne wissen, welche Auswirkungen dieser Erlass auf die Stadt Bornheim hat und haben daher eine detaillierte Anfrage gestellt», erläutert FDP-Fraktionschef Christian Koch.

Die Freidemokraten fragen unter anderem, nach welchen Kriterien die Lautstärke von Veranstaltungen bisher beurteilt wurde, welche Änderungen zu erwarten sind und welche Beschwerden von Bürgern zum Lärm bisher vorliegen. «Wir wollen eine gesunde Balance zwischen dem verständlichen Ruhebedürfnis der Bevölkerung und den Interessen derjenigen, die feiern wollen», so Koch weiter. Für die Vereine und Festveranstalter sei es wichtig, dass die Stadt ihnen den Rücken stärke.

Die Regeln müssten so gestaltet sein, dass für Brauchtumsveranstaltungen wie den Karneval, traditionelle Maifeste und andere Großereignisse Ausnahmen mit Augenmaß möglich sind, fordert Koch: «Bei ausgewählten Veranstaltungen muss es erlaubt sein, dass die Boxen etwas lauter gedreht werden und auch draußen gefeiert werden kann. Schließlich will Bornheim nicht nur Schlafstadt, sondern auch Lebensort sein und zum Leben gehört im Rheinland auch das Feiern dazu.»

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