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FDP weiter für Parken auf dem Peter-Fryns-Platz

In der kommenden Sitzung des Rates soll auf Antrag von SPD, Grünen und UWG der Beschluss fallen, den Peter-Fryns-Platz als Parkplatz vollständig aufzugeben. Die FDP kritisiert diesen Vorschlag und fordert, zumindest Teilbereiche des Platzes weiterhin zum Parken freizugeben. «Damit Einkaufen in Bornheim attraktiv bleibt, brauchen wir Parkplätze. Teile des Peter-Fryns-Platzes sind für das Überleben des Gewerbes auf der Königstraße enorm wichtig, um möglichst gut erreichbar zu bleiben», so Christian Koch, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat.

Jörn Freynick, planungspolitischer Sprecher der FDP ergänzt: «Die Einbahnstraße und der unselige Probebetrieb bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag machen den Gewerbetreibenden schon genug zu schaffen. Wer in so einer Situation noch den Peter-Fryns-Platz sperren will, handelt unverantwortlich und spielt mit den Existenzen der Einzelhändler.» Zudem entstünden unnötige Parkplatz-Suchverkehre im Zentrum. Die FDP werde daher den Antrag im Rat ablehnen und sich weiterhin für die Interessen des Einzelhandels einsetzen.

Auch Alexander Schüller, sachkundiger Bürger der FDP-Fraktion und lokaler Kandidat der Liberalen für den Stadtrat, spricht sich dafür aus, weiterhin Parken zu erlauben: «Solange es noch keine andere sinnvolle Nutzung wie ein Café oder Außenflächen von Einzelhändlern gibt, wäre ein gesperrter Platz ein toter Platz. Wir wollen lieber Parkplätze als gähnende Leere. Wenn man sieht, wie schlecht die Stadt ihre Grünflächen und Plätze sauber hält, wäre außerdem schnell klar, dass dieser Platz bald vor allem Müll oder Unkraut eine neue Heimat bieten wird.»

Schüller betont zudem, dass die Bornheimer und die Besucher aus umliegenden Orten die Parkplätze auf dem Peter-Fryns-Platz gerne und intensiv nutzen. Nicht nur der Einzelhandel, sondern auch die umliegenden Ärzte und die Pfarrkirche Sankt Servatius seien auf diesen Parkraum angewiesen. Gerade die Kirche und die Ärzte werden oft von Älteren und Kranken besucht, die Parkplätze in unmittelbarer Nähe benötigen: «Vor Ort und in der ganzen Stadt versteht kein Mensch, wenn man diese Flächen ohne Not aufgibt. Fördergelder dürfen jedenfalls keine Rechtfertigung für groben Unfug sein.»

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