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FDP macht sich für Verbesserungen bei Bus und Bahn stark

Auf Antrag der Freien Demokraten im Bornheimer Rat hat sich ein städtischer Arbeitskreis aus Politik und Verwaltung mit Verbesserung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschäftigt. Das Gremium hat zahlreiche Vorschläge gesammelt, die der Rhein-Sieg-Kreis als zuständige Behörde nun prüfen wird. «Wir hoffen, dass der Kreis möglichst vielen Ideen zustimmen wird. Bornheim braucht einen deutlich besseren ÖPNV als Alternative und Ergänzung zum PKW-Verkehr», so Alexander Schüller, FDP-Fraktionsgeschäftsführer und Mitglied des Arbeitskreises.

Die Freien Demokraten hatten in den Arbeitskreis sowohl Bürger-Vorschläge als auch Ideen aus ihrem Wahlprogramm eingebracht. Schüller dazu: «Wir schlagen vor, das Bus- und Sammeltaxi-Netz neu zu ordnen, um es dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Ein Vorbild sind zum Beispiel die in Rheinbach eingeführten Minibusse, die flexibler auch in den kleinen Orten und Höhenlagen des Vorgebirges fahren könnten.» Bei den Stadtbahn-Linien 16 und 18 fordere die FDP einen engeren Takt am Wochenende und Abend. «Eine Fahrt pro Stunde ist für die Anbindung nach Bonn und Köln deutlich zu wenig», kritisiert Schüller. Auch der zweigleisige Ausbau der Linie 18, die überfüllten DB-Züge in Sechtem und Roisdorf und ein neuer Stadtbahn-Haltepunkt am Hellenkreuz in Bornheim seien Themen, bei denen die Freien Demokraten auf Unterstützung des Rhein-Sieg-Kreises setzen.

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