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FDP fordert Verbesserungen bei Bus und Bahn

Die FDP-Fraktion im Bornheimer Stadtrat will den öffentlichen Nahverkehr am Rhein und im Vorgebirge verbessern. Die Liberalen fordern daher, gemeinsam mit Verkehrsexperten die Prüfung verschiedener Ideen für ein besseres Angebot in der Stadt Bornheim. Wichtig ist der FDP darüber hinaus, dass auch Bürger Vorschläge machen können, die dann direkt von den Experten analysiert werden.

«Beim Nahverkehr in Bornheim gibt es an ganz verschiedenen Stellen Schwachpunkte, um die wir uns kümmern wollen. Durch die Beratung mit Experten erreichen wir, dass wir nicht im luftleeren Raum argumentieren, sondern direkt erläutert bekommen, wie man einzelne Vorschläge in die Tat umsetzen kann», erklärt Jörn Freynick, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

In die Prüfung einbeziehen wollen die Liberalen eine Taktverdichtung auf den beiden Straßenbahnlinien 16 und 18 sowie der DB-Strecke mit Haltepunkten in Roisdorf und Sechtem. «Diese drei Linien sind für Pendler Richtung Köln und Bonn enorm wichtig», betont Freynick.

Zudem wolle man sich darum kümmern, dass die Verbindungen innerhalb der Stadt einfacher und besser werden. «Ob Bus, Sammeltaxi oder zum Beispiel Car-Sharing – die Potenziale sind bei weitem noch nicht ausgereizt. Vor allem die Wohngebiete, die keinen direkten Zugang zur Bahn haben, brauchen eine bessere Anbindung. Auch die Querverbindungen zwischen Rhein und Vorgebirge sind nicht attraktiv genug», so Freynick abschließend.

2 Kommentare

  1. K_itzing sagt:

    ENDLICH mal, das ich was über ÖPNV Verbesserung in Bornheim höre. Der ist nämlich eine Katastrophe. Vom Rhein kommt man überhaupt nicht, bzw nur über Umwege über Bonn, nach Bornheim. Nichtmal zum Rathaus kommt man. Das AST ist ein Witz. Wird beworben mit «fährt Sie von der Haltestelle an jeden beliebigen Ort im Gebiet». Woanders ist das wohl auch so, nur in Uedorf, kann man sich nur nach Hersel Bf oder Roisdorf Bf fahren lassen. – Wieder: nicht mal zum Rathaus. AST in dieser Form also vollkommen sinnlos.
    Dann die immernoch nicht barrierefreien Haltepunkte der 16. Eine Schande ist das im Zeitalter von Antidiskriminierungsgesetz, AGG und Inklusion. An der Bahnsteigkante endet das alles.
    Der Takt der 16 zur Rushhour morgends ist inzwischen auch außerhalb der Ferienzeit nicht mehr zeitgemäß: Die Bahnen ab Hersel bereits viel zu voll, ab Wesseling überfüllt mit Schülern, Studenten und Berufsschülern, die bis nach Köln fahren. Hier muß eine Taktverdichtung auf 10 Minuten her, damit sich die Fahrgäste entzerren und auf mehr Bahnen aufteilen. 3er Traktion ist ja leider illusorisch 🙁

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