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Erweiterung der Heinrich-Böll-Schule teurer als geplant

Der Ausbau der Heinrich-Böll-Schule (Sekundarschule) in Merten wird deutlich teurer als geplant. Der Bürgermeister hat den Fraktionen in den Sommerferien den Ankauf von provisorischen Schulcontainern vorgeschlagen, damit der Unterricht an der Schule ordnungsgemäß stattfinden kann. Parallel dazu sollen innerhalb der nächsten Jahre weitere Gebäude als dauerhafte Erweiterungsgebäude entstehen. Die Heinrich-Böll-Schule braucht mehr Platz, da sie mittlerweile als Sekundarschule höhere Anforderungen erfüllen muss als zu Zeiten der Hauptschule. Auch die vom Land NRW verordnete Inklusion in Schulen führt zu mehr Raumbedarf, den nun die Stadt Bornheim trotz ohnehin knapper Kassen erfüllen muss.

Auch die FDP-Fraktion hat dieser Mehrausgabe von rund 250.000 Euro zugestimmt. Matthias Kabon, schulpolitischer Sprecher der FDP betont, dass man das Geld nicht leichtfertig ausgebe: «Eine Viertelmillion für zusätzliche Übergangscontainer sind ein herber Schlag für den Etat der Stadt. Damit die Schüler in Merten aber nicht unter der Raumnot leiden müssen, halten wir diese Ausgabe für dringend notwendig.» Gleichzeitig weist Kabon darauf hin, dass der erhöhte Platzbedarf für die FDP nicht überraschend komme: «Wir haben als einzige Fraktion bei der Gründung der Sekundarschule darauf hingewiesen, dass es diese neue Schulform nicht zum Nulltarif geben würde und die Räumlichkeiten nicht ausreichen werden. Die Verwaltung hat damals jedoch erklärt, dass die Räume ausreichend sind. «Kabon weiter: «Recht gehabt zu haben hilft uns nun nicht weiter, fatal ist es nur, dass wir dadurch wertvolle Zeit für die Planung verschenkt haben.»

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